Am 30. Juli 2026 war die Bundesverbraucherhilfe zu Gast im Bundeskanzleramt. Präsident Ricardo Dietl stellte dem Arbeitsbereich Wirtschaftspolitik den Verband und seinen Ansatz einer neuen, wirtschaftsliberalen Verbraucherpolitik vor.

Verbraucherpolitik, die Menschen stärkt
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie Verbraucherpolitik künftig aussehen kann. Die Bundesverbraucherhilfe steht für einen wirtschaftsliberalen Ansatz: Sie setzt auf informierte und mündige Verbraucherinnen und Verbraucher, auf faire Märkte und auf verlässliche Unternehmen. Hilfe zur Selbsthilfe hat Vorrang vor Bevormundung, Orientierung Vorrang vor zusätzlicher Bürokratie.
Was wir eingebracht haben
Ricardo Dietl stellte vor, wie die Bundesverbraucherhilfe diesen Ansatz in der Praxis umsetzt:
- Verbraucherbildung: verständliche Ratgeber, kostenlose Musterschreiben und Werkzeuge, mit denen Menschen ihre Anliegen selbst klären können.
- Prüfung von Unternehmen: das Vertrauensregister, in dem nur Unternehmen stehen, die das Prüfverfahren der Bundesverbraucherhilfe bestanden haben.
- Streitschlichtung: ein freiwilliges Verfahren, das Kunden und Betriebe an einen Tisch bringt, bevor aus einer Beschwerde ein Rechtsstreit wird.
- Ehrenamt mit professionellem Anspruch: Menschen engagieren sich ehrenamtlich und arbeiten zugleich nach professionellen Maßstäben, mit klaren Rollen, Verantwortung und Einarbeitung.
Wertschätzung für unsere Arbeit
Das Bundeskanzleramt brachte der Arbeit der Bundesverbraucherhilfe Wertschätzung entgegen und bestärkte den Verband in seinem Weg. Für die Bundesverbraucherhilfe ist das Ansporn, ihren Ansatz weiter bekannt zu machen und das Ehrenamt insgesamt attraktiver zu gestalten.
Wer sich selbst einbringen möchte, findet alle Wege unter Karriere im Ehrenamt.
