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Positionsatlas Bundeshaushalt

Öffentliche Stellungnahmen zum Haushalt 2027, nach Themen geordnet. Zustimmung und Ablehnung stehen nebeneinander, jede Aussage mit Quelle.

Veröffentlichte Stellungnahmen von Kontrollorganen, Verbänden und Instituten, Stand 8. November 2026

Positionen nach Themen

Steuern und kalte Progression

12 Thesen des Haushaltskompasses in diesem Themenfeld. Gezählt sind die Positionen der Stimmen zu den Plänen der Bundesregierung, die Bundesregierung selbst nicht mitgerechnet.

  • Zustimmung zur These 5
  • Teils, teils 1
  • Ablehnung 6
Positionen zu den Thesen im Themenfeld Steuern und kalte Progression
TheseBundesregierungBund der SteuerzahlerDeutscher GewerkschaftsbundIMK der Hans-Böckler-StiftungBundessteuerberaterkammer
Die kalte Progression soll 2027 vollständig ausgeglichen werden, alle Eckwerte des Steuertarifs steigen mit der Inflation.✕✓–✕–
Für zu versteuernde Einkommen ab 280.000 € soll ein zusätzlicher Steuersatz von 47 % gelten.✓–✓–✕
Der Grundfreibetrag soll 2027 um 216 € auf 12.564 € steigen.✓–~––
Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag soll von 1.230 € auf 1.430 € steigen.✓–✓––
Handwerkerleistungen sollen steuerlich nur noch mit 15 statt 20 % berücksichtigt werden, höchstens 900 statt 1.200 €.✓––––
Die Steuern auf Alkohol, Schaumwein und Alkopops sollen steigen.✓––––
Die Tabaksteuer soll steigen.✓–✕––
Eine Abgabe auf Plastik und eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke sollen eingeführt werden.✓––––
Die Vermögensteuer soll wieder erhoben werden.✕✕✓––
Die Körperschaftsteuer soll ab 2028 schrittweise von 15 auf 10 % sinken.✓–✕✕–
Der Pauschsteuersatz für Minijobs soll steigen.✓–✓––
Steuerfreie Zuschläge für Sonntags- und Feiertagsarbeit sollen bis zu einem Grundlohn von 75 statt 50 € je Stunde gelten.✓––––

✓ stimmt der These zu ✕ lehnt ab ~ teils, teils – keine veröffentlichte Position

Wie der Atlas entsteht

Ein Zeichen erscheint nur, wenn eine veröffentlichte Stellungnahme vorliegt. Jede Einordnung ist mit Quelle und Datum belegt. Parteien gleichen wir bewusst nicht ab.

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Verbände, Kammern und Institute können veröffentlichte Stellungnahmen zum Bundeshaushalt einreichen. Wir prüfen und ergänzen den Atlas.

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